Malen

Dem Fluss der Farben folgen,

denn sie haben ihre eigene Sprache. Sie fließen, verbinden sich, verlaufen, verdichten sich wieder – und laden ein, ihren eigenen Rhythmus zu achten. Wer Nass-in-Nass aquarelliert tritt für einen Moment aus dem Müssen heraus und tritt ein in einen Raum des Wahrnehmens. Vielleicht beginnt es mit dem ersten Atemenzug – dem Innehalten. Mit dem Gefühl des Staunens darüber wie Farben ihren Weg finden.
Es geht nicht darum, „schöne“ Bilder zu malen. Es geht darum, Spuren zu hinterlassen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Darum, das Eigene sichtbar werden zu lassen, ohne es sofort bewerten zu müssen.

.. es geht weiter

Arbeiten mit TonErde – rote Fingernägel an Händen – zupackend.
Die Leuchtkraft roter Nägel steht im Kontrast zur schlichten TonErde. Diese Spannung öffnet einen Dialog vielleicht zwischen Oberfläche und Tiefgang? Beim therapeutischen Plastizieren wird daraus Präsenz „I am what I am“ und .. Mut. Präsenz und Prozess sind wichtiger als makellose Reinheit, denn dann öffnet sich Raum für Vertrauen und Selbstentdeckung.

Körperbilder

Ein spannendes Thema – nicht nur im therapeutischen Kontext.
Wie kann ich mich künstlerisch meinem eigenen Körper annähern?
Ihn als Bild verlebendigen? Im Sinne einer seelischen Repräsentation?
Es ist großARTig, dass im Atelier auszuprobieren.
Sich malerisch und skulptural sich selber anzunähern. Dabei geht es nicht um naturalistisches zeichnen oder plastizieren, sondern ums Spuren hinterlassen.

Wieder einmal.