Silke Speckenmeyer

Dem Fluss der Farben folgen,

denn sie haben ihre eigene Sprache. Sie fließen, verbinden sich, verlaufen, verdichten sich wieder – und laden ein, ihren eigenen Rhythmus zu achten. Wer Nass-in-Nass aquarelliert tritt für einen Moment aus dem Müssen heraus und tritt ein in einen Raum des Wahrnehmens. Vielleicht beginnt es mit dem ersten Atemenzug – dem Innehalten. Mit dem Gefühl des Staunens darüber wie Farben ihren Weg finden.
Es geht nicht darum, „schöne“ Bilder zu malen. Es geht darum, Spuren zu hinterlassen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Darum, das Eigene sichtbar werden zu lassen, ohne es sofort bewerten zu müssen.

Materialien mixen

Nur Mut!
Ein malerisches Freudetagebuch macht kleine Lichtblicke sichtbar.

In Farben, Formen und Spuren sammeln sich Momente, die gut getan haben, stärkten. Das läßt an gute Augenblicke erinnern. So entsteht mit der Zeit ein persönlicher Rückblick. Auf diese Weise werden auch kleine leise Freuden gestaltet. Ohne Worte.

Der Verstand sucht schnelle Lösungen

In der plastischen Arbeit sind schnelle Lösungen mitunter amüsant. Entscheidend ist das Vertrauen in den Prozess, in die Zwischen-zu-stände, in das tastende Annähern an die äußere Form. Die Arbeit mit Ton verlangt innere Geduld, ein inneres sich selber lauschen. Erde ist beständig und nicht „husch husch“.. Klar, es gibt auch schnelle Aktionen – aber eben nicht ausschließlich.

Wer dem Dazwischen vertraut, gibt dem Werk – und sich selbst – die Zeit, sich zu zeigen.

Highly sensitive person

Kernmerkmale der Hochsensibilität sind Empfindsamkeit, Empfindlichkeit, Einfühlungsvermögen sowie eine hohe Empfänglichkeit (für Reize aller Art).

Es ist sinnvoll, bei hochsensiblen Klient:innen, ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene ausgewählte Methoden der Kunsttherapie zusammenzustellen. Wohlwissend, daß diese Menschen eine schmale Komfortzone haben und Eindrücke jeglicher Art lange nachhallen. Die Möglichkeit einer schnellen Überreizung und Überlastung sind immer gegeben.

Der Begriff „highly sensitive person“ wurde in den 1990er Jahren von der US-amerikanischen Psychologin Dr. Elaine Aaron geprägt.

.. es geht weiter

Arbeiten mit TonErde – rote Fingernägel an Händen – zupackend.
Die Leuchtkraft roter Nägel steht im Kontrast zur schlichten TonErde. Diese Spannung öffnet einen Dialog vielleicht zwischen Oberfläche und Tiefgang? Beim therapeutischen Plastizieren wird daraus Präsenz „I am what I am“ und .. Mut. Präsenz und Prozess sind wichtiger als makellose Reinheit, denn dann öffnet sich Raum für Vertrauen und Selbstentdeckung.

Sommerfrische

In der Zeit vom 18. Juli bis 18. August befinde ich mich in meiner Sommerfrische. In dieser Zeit befinde ich mich im „slow-email-movement“. So checke ich meine emails nicht jeden Tag und selten am späten Abend – für dringende Nachrichten, ruft mich bitte an.
In the period from 18. July to 18. August, I am on my summer retreat. During this time I am in a „slow-email-movement“. So I don’t check my emails every day and rarely in the late evening – for urgent messages, please call me.

Artikel von mir

Dem Wesen der Farbe auf der Spur Gedanken über heilsame Ressourcen / Potentiale!
Lest selbst – es ist eine ausführliche Anleitung meiner Farbwahl und meinen Farbräumen anschaulich dargestellt.

Klicken -Seite 17 bis 23: 📕

Flocke für Flocke..

.. wächst die Skulptur
.. beruhigt sich Deine Atmung
.. sortieren sich Deine Gedanken
.. entspannt sich Dein Körper
Entspannung ist wie schmelzen – ausbreiten – der Ton gibt Dir Sicherheit und Halt.

back to work

Manchmal müssen und wollen Hände erst im braunen Matsch versinken, um dann Stück für Stück zu differenzieren.
Der Weg ist das Ziel. Persönlichen Themen künstlerisch zu ergreifen, kann Deine Seele ungemein erleichern!