Kunst

Sommerfrische

On der Zeit vom 24. Juli bis 23. August befinde ich mich in meiner Sommerfrische.
In the period from July 24th to August 23rd, I am on my summer retreat.
In dieser Zeit befinde ich mich im „slow-email-movement“. So checke ich meine e-mails nicht jeden Tag und selten am Morgen – für dringende Nachrichten rufen Sie mich bitte an.
At this time I am in slow email mode. So I don’t check my emails every day and rarely in the morning – for urgent messages please call me.

Dem Fluss der Farben folgen,

denn sie haben ihre eigene Sprache. Sie fließen, verbinden sich, verlaufen, verdichten sich wieder – und laden ein, ihren eigenen Rhythmus zu achten. Wer Nass-in-Nass aquarelliert tritt für einen Moment aus dem Müssen heraus und tritt ein in einen Raum des Wahrnehmens. Vielleicht beginnt es mit dem ersten Atemenzug – dem Innehalten. Mit dem Gefühl des Staunens darüber wie Farben ihren Weg finden.
Es geht nicht darum, „schöne“ Bilder zu malen. Es geht darum, Spuren zu hinterlassen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Darum, das Eigene sichtbar werden zu lassen, ohne es sofort bewerten zu müssen.

Highly sensitive person

Kernmerkmale der Hochsensibilität sind Empfindsamkeit, Empfindlichkeit, Einfühlungsvermögen sowie eine hohe Empfänglichkeit (für Reize aller Art).

Es ist sinnvoll, bei hochsensiblen Klient:innen, ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene ausgewählte Methoden der Kunsttherapie zusammenzustellen. Wohlwissend, daß diese Menschen eine schmale Komfortzone haben und Eindrücke jeglicher Art lange nachhallen. Die Möglichkeit einer schnellen Überreizung und Überlastung sind immer gegeben.

Der Begriff „highly sensitive person“ wurde in den 1990er Jahren von der US-amerikanischen Psychologin Dr. Elaine Aaron geprägt.

.. es geht weiter

Arbeiten mit TonErde – rote Fingernägel an Händen – zupackend.
Die Leuchtkraft roter Nägel steht im Kontrast zur schlichten TonErde. Diese Spannung öffnet einen Dialog vielleicht zwischen Oberfläche und Tiefgang? Beim therapeutischen Plastizieren wird daraus Präsenz „I am what I am“ und .. Mut. Präsenz und Prozess sind wichtiger als makellose Reinheit, denn dann öffnet sich Raum für Vertrauen und Selbstentdeckung.

Spiritualität in der Medizin

Es ist eine Reportage über meine kunsttherapeutische Arbeit gedreht worden. Ihr könnt mich in meinen Alltag begleiten und vielleicht auf diesem Weg virtuell „erschnuppern“, was es heißt, Kunsttherapie zu erleben. Das Goetheanum TV ist interessiert Einblicke der Anthroposophische Medizin im Kontext zu zeigen, einer dieser Kontexte bin also ich. Im Anschluß gibt es eine Diskussion. Ist das vereinbar? Spiritualität? Medizin?
Ein großes Kompliment an das Team, Ariane Totzke, die auch das schöne Photo meiner Klientin gemacht hat sowie Thijs Rozeboom als Kameramann.
Der Klick auf Grün führt Euch zum Film!

Wie werden die Bilder bunt?

Die Arbeit mit kleinen Kindern ist hochanspruchsvoll. Sie malen Linien, als Spur der Bewegung. Verweilen dann und erfahren die Qualität der Farbe in der Fläche. Körperliche Bewegung ist immer Teil des Malprozesses.
Natürlich auch bei Erwachsenen – nur können Kinder das Wunder der Entwicklung staunend äußern❣️
Jugendliche und Erwachsene sind viel strenger mit sich ….