Dem Fluss der Farben folgen,

denn sie haben ihre eigene Sprache. Sie fließen, verbinden sich, verlaufen, verdichten sich wieder – und laden ein, ihren eigenen Rhythmus zu achten. Wer Nass-in-Nass aquarelliert tritt für einen Moment aus dem Müssen heraus und tritt ein in einen Raum des Wahrnehmens. Vielleicht beginnt es mit dem ersten Atemenzug – dem Innehalten. Mit dem Gefühl des Staunens darüber wie Farben ihren Weg finden.
Es geht nicht darum, „schöne“ Bilder zu malen. Es geht darum, Spuren zu hinterlassen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Darum, das Eigene sichtbar werden zu lassen, ohne es sofort bewerten zu müssen.